LP Technisches und textiles WERKEN

 

ausgegeben am 29. November 2017

 

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di(gi)alog

Dem Megatrend „Digitalisierung“ auf der Spur und die Digitalisierungsstrategie des
Bundesministeriums Schule 4.0 begleitend, freut sich der BÖKWE einladen zu dürfen:

Kunst- und Werkpädagogik im Kontext von digital & analog

18. bis 20. Oktober 2019
KPH GRAZ / Kirchliche Pädagogische Hochschule
Lange Gasse 2, 8010 Graz, Austria

Seit mehr als 60 Jahren richtet der BÖKWE Berufsverband Österreichischer Kunst- und WerkerzieherInnen fachbezogen internationale Tagungen und Netzwerktreffen
für Kunst- und Werkerziehung aus und fördert damit österreichweit schultypenübergreifend Fachentwicklung, Internationalisierung und Qualitätsoffensiven österreichischer Kunst- und Werkpädagogik.

Die Technologien um uns entwickeln sich rasant weiter. Mittlerweile sind sämtliche Lebensbereiche digitalisiert. Digitale Codes bestimmen unsere Lebens-, Arbeits- und Kommunikationsverhältnisse, Geschwindigkeit und Wahrnehmung haben sich dramatisch verändert. Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen. Durch digitale Fenster dringen multimediale Bild- und Akustikbotschaften
an die Generation Global. Markttreibende Unternehmen gestalten unsere Zukunft. Universitäten und Hochschulen ergänzen Studium und Lehre um multimediale Varianten der Präsentation und Kommunikation von Wissen.
Neue Technologien haben auch in der Kunst- und Werkerziehung vieles vereinfacht und optimiert: eEducation Netzwerke, digitale Lerntools, Citizen Science Methoden, Labs, Laborpartnerschaften, Flipped Classrooms, CNC Maschinen u.v.m.
Österreichische Kunst- und WerkerzieherInnen verwenden vielfach smarte Technologien, sind global vernetzt und nutzen Social Media zum fachlichen und künstlerischen Diskurs sowie zur Präsentation der Arbeiten ihrer SchülerInnen. Die Kunst- und Werkpädagogik bietet vielfach Anlass an die Lebensrealitäten der Kinder und Jugendlichen anzudocken.
Abseits heilbringender Botschaften des Megatrends „Digitalisierung“ machen sich in der Fachschaft auch Verunsicherungen und Rufe nach Neuorientierung der Fächer breit. Hat das mit den eigenen Händen gestaltete Werk ausgedient? Hat das statische Gemälde noch eine Bildungsfunktion? Wie steht es um das Spielerische, um das Handwerkliche, wie um das kulturelle Erbe?
Wissenschaftliche Studien und eigene Erfahrungen mit den Digital Natives in den Klassen erzeugen ein differenziertes Bild. Suchtartiges Verhalten, Aufmerksamkeitsdefizite, feinmotorische Schwächen, aber auch sehr positive Entwicklungen wie Interesse am Programmieren und Experimentieren mit digitalen Medien, Medienkritik, Selbstreflexion, digital Empowerment u.ä. werden beobachtet.
Die digitale Allgegenwärtigkeit und das mit ihr einhergehende Gefühl von Kontrolle erzeugen oft Unbehagen und auch eine gewisse Ohnmacht. Die aktuelle Debatte reicht vom Smartphoneverbot
an Schulen bis zur Initiative Gratis Tablets für alle SchülerInnen.
Mit der Digitalisierungsstrategie »Schule 4.0 – jetzt wird’s digital« legt das Bundesministerium für Bildung ein umfassendes Konzept vor, das die gesamte Schullaufbahn umfasst. Mit der Umsetzung der Strategie sollen alle Schülerinnen und Schüler in Österreich digitale Kompetenzenerwerben und lernen, sich kritisch mit digitalen Inhalten auseinanderzusetzen. Dabei geht es um ein breites Portfolio an Kompetenzen: von Medienkompetenz über kritischen Umgang mit Informationen und Daten, von Sicherheit im Netz bis hin zu Wissen über Technik, Coding und Problemlösung. (www.bmb.gv.at)
Als parteipolitisch unabhängige, schultypenübergreifende Standes- und Interessenvertretung aller Kunst- und WerkerzieherInnen bietet der BÖKWE eine Plattform für den Dialog.
Der BÖKWE bittet PraktikerInnen und TheoretikerInnen um Beiträge, die eine zeitgemäße Kunst- und Werkpädagogik im Spannungsfeld zwischen analog und digital darstellen. Wir ersuchen besonders junge KollegInnen und Emerging Researcher (Beitragsschiene Next Generation) und KollegInnen der Primarstufe (Beitragsschiene Volksschule) auch ihre Sicht der Dinge zu präsentieren.
 Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an der BÖKWE Tagung!

CALL OF PAPERS:

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wearfair in Linz

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https://wearfair.at

 

Biostoffe, Upcycling, ökofaire Kleidung, fair fashion, spezielle Textilien wie zB Recycling Garne, und vieles mehr …

… „Auf der WearFair + mehr findest du alles, was du für ein nachhaltig-modernes Leben brauchst: Aktuelle Mode-Trends, brandneue Innovationen und geniale Gadgets – fair, ökologisch und nachhaltig.

Die Messe wird vom Verein „Wearfair und mehr – Verein zur Förderung eines fairen und ökologischen Lebensstils“ organisiert, der Sitz ist Linz. Der Verein und die Messe werden von den drei NGOs Klimabündnis, Südwind und GLOBAL2000 getragen.“ … (https://wearfair.at)


Gruppengrößen + Schulautonomie

 

 

Liebe BÖKWE Mitglieder, liebe KollegInnen,
Das Procedere für die Festlegung der Klasen- und Gruppengrößen wurde ja im  §8A Schulorganisationsgesetz (SCHOG) neu geregelt. Im Zuge der Schulautonomie kann die Schule die SchülerInnenzahl selbst festlegen. Die bisherigen Eröffnungs- und Teilungsziffern gelten ab kommenden Schuljahr nicht mehr. Dies kann fatale Auswirkungen für unsere Fächer haben! Darum wird es nötig sein, sich mit dem SGA kurz zu schließen (s.u.).

Ich zitiere dazu aus der Zeitschrift der AHS-Gewerkschaft, nr2/2018:

Der mit 1.9.2018 in Kraft tretende § 8a SchOG sieht vor, dass der Schulleiter dem SGA spätestens sechs Wochen vor dem Ende des Unterrichtsjahres, das dem betreffenden Schuljahr vorangeht, seine Festlegungen bezüglich Mindestanzahl von Teilnehmern für Freifächer, Wahlpflichtfächer etc. sowie die Voraussetzungen für die Bildung von Klassen und Schülergruppen zur Kenntnis bringt. Wenn der SGA mit diesen nicht einverstanden ist, ist das Einvernehmen zwischen Schulleitung und SGA anzustreben. Gelingt das Einvernehmen nicht, kann der SGA mit einer Anwesenheit und einer Mehrheit von zumindest zwei Drittel der stimmberechtigten Mitglieder die Entscheidung der Schulleitung bis spätestens vier Wochen vor Ende des Unterrichtsjahres der Bildungsdirektion zur Prüfung und Entscheidung vorlegen. Der Vorlage kommt keine aufschiebende Wirkung zu. Die Bildungsdirektion hat im Einvernehmen mit dem zuständigen Fachausschuss bis zum Ende des Unterrichtsjahres zu entscheiden und das Ergebnis ohne Aufschub der Schulleitung und dem SGA mitzuteilen.
Achtung: Dieses Procedere ist asudrücklich bereits am Ende dieses Unterrichtsjahres (Mai/Juni 2018) auf die Planungen des nächsten Schuljahres anzuwenden!

Liebe Grüße
Susanne Weiß


WERKSTATT BESUCH BEI RENATE HOUSKA

 

 

Wir besuchten die letzte Plisseewerkstätte Wiens und bekamen von Frau Renate Houska  eine äußerst spannende Einführung in diese wunderbare Technik. Vielen Dank!

Renate Houska: Plissieren, Stoffknopferzeugung. Adresse: 1080 Wien, Piaristengasse 26/2.

Fotos: Sabine Wachter und Eva Lausegger

 


AKTIVITÄTEN IN HASLACH

In Haslach im Mühlviertel findet wieder ein Sommersymposium statt:
Textile Kultur Haslach

Zwischen 16. und 28. Juli werden wieder zahlreiche internationale Textilkurse, Ausstellungen, der Webermarkt und ein interessantes Rahmenprogramm vereint:

http://www.textile-kultur-haslach.at/de/sommersymposium_2017

Im Textilen Zentrum Haslach mit Webereimuseum werden außerdem umfangreiche Vermittlungsangebote für Schulklassen angeboten, die vielleicht einen Ausflug wert sind:

http://textiles-zentrum-haslach.at//vermittlungsprogramme

 

 

KONTAKT:
Mag. art. Christina Leitner
Textiles Zentrum Haslach
Stahlmühle 4
A-4170 Haslach
Tel: +43/(0)7289/72300
E-Mail: c.leitner@textiles-zentrum-haslach.at
www.textiles-zentrum-haslach.at
www.textile-kultur-haslach.at

Workshop mit AGNES CZIFRA Erinnerungen textil verarbeitet – experimenteller Umgang mit Altkleidern

Ziel des Workshops war, einen umfassenden Überblick über mögliche Herangehensweisen im experimentellen Umgang mit textilem Material bzw. Altkleidung zu bekommen und gleichzeitig Wege zu ebnen, das Thema „Erinnerungen“ im Textil-Unterricht zu bearbeiten.

Traditionelle Näh-, Web- und Flechttechniken, sowie Bearbeitungsmethoden der klassischen Lederverarbeitung und Modisterei fanden ihren Platz, der spielerische Zugang zum Material sowie mögliche Inspirationsquellen standen aber im Vordergrund.

Im Hinblick auf Objektgestaltung eignen sich die textilen Experimente für Textilschmuck, aber auch für Kopfbedeckungen jeglicher Art.

Danke Agnes für den tollen Workshop!

Angnez Czifra